Kaltschaum
Aufgrund der guten elastischen Eigenschaften hochwertiger Kaltschäume, dem
relativ geringen Gewicht und des sehr guten Temperaturausgleichs ist die
Kaltschaummatratze heute für viele Schläfer die Matratze der Wahl. Über die
Jahre hat sich diese Art der Matratze vom einfachen Schaumstoff, dem Latex in
allen Punkten unterlegen, zu einem High-Tech Kunsstoff entwickelt. Kaltschäume
sind daher heute in Sachen Punktelastizität dem Latex als ebenbürtig
anzusehen, in Sachen Temperaturausgleich und Handling überlegen. Das Argument
der Allergenfreiheit spielt im praktischen Einsatz eigentlich keine Rolle, auch
die Latexmatratze wird vom Bezug so gut umgeben, dass der Körper mit dem Latex
nicht direkt in Berührung kommt.
Im Verbund mit einer anatomisch richtigen Schnitttechnik liefern Kaltschäume
heute Matratzen, die allen Anforderungen einer orthopädisch hochwertigen
Matratze gerecht wird. Tests bescheinigen aktuellen Kaltschaummatratzen immer
wieder Bestnoten.
Bei der Wahl der richtigen Kaltschaummatratze ist es wichtig, eine Matratze der
richtigen Härte und mit einem
möglichst hohen Raumgewicht zu erwerben. Hierdurch wird sichergestellt, dass
die Wirbelsäule im Schlaf die ideale, also entspannt, Form der Wirbeläule
unterstützt. Beim Seitenschläfer sollte die Wirbelsäule schnurgerade sein,
Schulter und Becken müssen also tief genug einsinken können, der
Rückenschläfer muss sich darauf verlassen, dass die doppelte S-Form der
Wirbelsäule im Liegen optimal abgebildet und unterstützt wird. Durch das hohe
Raumgewicht stellt man sicher, dass das auch über Jahre möglichst unverändert
so bleibt. Matratzen mit einem geringen Raumgewicht von weniger als 30 kg/m³
und weniger sind nach einiger Zeit "durchgelegen" und haben dann nicht mehr die
nötige Eslatizität und Rückstellkraft.
Latex
Lange Zeit stellte die Latexmatratze nicht nur die hochwertigste und damit
teuerste Art der Matratze dar, sondern war in Sachen Rückstellkraft und
Punktelastizität den anderen Materialien überlegen. Die Latexmatratze ist
nicht schlechter geworden - im Gegenteil, auch hier haben sich die
Herstellungs-
und Schnittverfahren kontinuierlich verbessert - durch die Entwicklung im
Bereich der Kaltschaummatratze hat diese die Latexmatratze heute zu großen
Teilen verdrängt. Aber auch heute noch kann man guten Gewissens zu einer
Latexmatratze greifen. Latex hat je nach Ausführung einen mehr oder minder
hohen Anteil an Naturkautschuk und braucht beim Zu-Bett-Gehen eine etwas
längere Zeit, um sich aufzuwärmen. Die Latexmatratzen sind schwerer als
Matratzen anderer Bauart
Taschenfederkern
Bei der klassischen Federkern- bzw. Taschenfderkernmatratze wird der elastische
Teil der Matratze von mehr oder weniger Stahlfedern gebildet, die entweder
miteinander im Rahmen offen verflochten sind (Federkern) oder jeweils einzeln
in Stofftaschen genäht sind und so die Taschenfederkernmatratze ausmachen.
Gute Taschenfederkernmatratzen bieten eine sehr gute Unterstützung der
Wirbelsäule und gewährleisten bauartbedingt eine stetige
überdurchschnittliche Luftzirkulation, was sie zum Sieger des Klimakomforts
macht. Unsere Taschenfederkernmatratzen werden von einer Umhüllung aus dem
gleichen Kaltschaum umgeben, der für unsere Kaltschaummatratze namensgebend
ist.

