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Die Erle:Alnus glutinosa
Kurzprofil |
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Kurzprofil
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Der Baum |
Die Eigenschaften |
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Der BaumDie Erle (Schwarz- oder Rot-Erle) ist an Flüssen, Seen, Bächen, Mooren oder in den sehr selten gewordenen Bruch- und Auwäldern zuhause. Sie wächst fast überall in Europa. Für die Germanen war die Erle ein heiliger Baum, der nicht gefällt werden durfte. Aus ihm, meinten sie, sei bei der Menschwerdung das Weib hervorgegangen. Mit ihren über vier Meter langen Wurzeln stabilisiert die Erle Uferböschungen, verringert den Bodenabtrag und ermöglicht die Ansiedlung weiterer Pflanzen. Trotz ihres relativ geringen Höchstalters von etwa 120 Jahren erreicht sie vereinzelt einen Stammdurchmesser von mehr als einem Meter. Sie kann bis zu 35 m hoch werden. Dass sie häufig schon im Frühsommer die ersten Blätter abwirft, ist keine Erkrankung, sondern vielmehr ein Zeichen für ihren sehr hohen Licht-bedarf. Hat sich die Krone voll entwickelt, entledigt sie sich der beschatteten Blätter, die keine Photosynthese mehr durchführen können. |
Die EigenschaftenHolzhärte: Die Erle hat ein weiches bis mittelhartes Holz, das vor allem im Möbelbau genutzt wird. Es eignet sich auch zum Drechseln. Der Härtegrad liegt bei 16 – 17 Brinell.Porigkeit: Das feinporige Holz ist leicht bis mittelschwer. Es lässt sich gut beizen und eignet sich auch als Imitat für Nussbaum, Kirsche oder Mahagoni. Veränderung: Mit zunehmender Austrocknung dunkelt das Holz bräunlich nach.
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Das Holz |
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Das HolzCharakteristisch für das Holz der Erle ist die leicht rötliche Tönung und die je nach Astbildung sehr lebhafte – fast malerische – Maserung. In sonnen durchfluteten Räumen zeigt die Erle ihr „Gesicht”. Zarte, helle Gelb-Orangetöne am Morgen wandeln sich tagsüber in warme Orange-Rottöne. |
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