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grob ausgearbeitete Eiche:Quercus robur

       
 

Kurzprofil

       

Kurzprofil

Härtegrad: 37 – 41 Brinell
Formstabilität: 1 (mw-Skala)
Porigkeit: großporig
Farbe: gelblich braun
Farbveränderung: deutlich (nach bräunlich)
Gewicht: schwer

Beispielabbildungen: verschiedene  Holzchargen
 
 

Der Baum

   

Die Eigenschaften

   

Der Baum

Weltweit existiert eine verwirrende Vielfalt von Eichen. Man spricht von bis zu 500 Gattungen und Untergattungen. Die Stileiche (auch Sommereiche) ist unsere „Deutsche Eiche”; wobei dieser Begriff botanisch gar nicht vorkommt. Die Stileiche ist in fast ganz Europa verbreitet.

Freistehende Eichen sind oft knorrige Baumgestalten mit einem dicken, kurzen Stamm, einer breit ausladenden Krone mit starken, locker gestellten, weit ausgreifenden, unregelmäßigen Ästen und einer tief gefurchten, dunkelgrauen Borke. Sie kann über 1.000 Jahre alt werden.

Um das wertvolle Holz verwenden zu können, werden die Eichen meistens im Alter von 150 bis 180 Jahren gefällt. Sie erreichen in der Zeit eine Höhe von etwa 35 m und Durchmesser von 40 bis über 100 cm. Eiche leitet sich vom Lateinischen esca (= Speise) ab. Vor der Anpflanzung der Kartoffel 1750 stellte die Eichel die wichtigste Frucht für die Schweinemast dar. Für den Menschen ist sie jedoch durch die bitteren Gerbstoffe ungenießbar.

Die Eigenschaften

Holzhärte: Die Stieleiche ist ein perfektes Möbelholz, das an Festigkeit, Elastizität und Dauerhaftigkeit alle anderen europäischen Holzarten übertrifft. Der Härtegrad liegt bei 37 – 41 Brinell.

Porigkeit: Das Holz der Stileiche ist hart und großporig.

Veränderung: Mit zunehmendem Alter dunkelt Eichenholz deutlich nach.

Rustikale Ausarbeitung:
Unseren Klassiker „Eiche“ können wir Ihnen jetzt auch in einer gröberen Ausarbeitung anbieten. Hier werden die Astlöcher nach dem Verleimen der Platte nicht ausgearbeitet, was eine rustikalere Optik zur Folge hat. Dieser Effekt wird verstärkt, indem die Platte anschließend mit Schleifpapier einer gröberen Körnung geschliffen wird. Durch diese Behandlung wirkt die Eiche deutlich dunkler. Das hat zwei Ursachen. Erstens wird die Oberfläche des Holzes stärker aufgeraut und ist somit auch aufnahmefähiger als feiner geschliffenes Holz. Durch die bessere Saugfähigkeit wird mehr Öl aufgenommen, das Holz wirkt dunkler. Zweitens wird durch den Schliff deutlich weniger Licht von der Fläche reflektiert. Auch dieser Umstand lässt das Holz dunkler wirken. Das gröbere Finish bei dieser Ausarbeitung hat nichts mit der Qualität des Holzes zu tun. Es hat aber Auswirkungen auf die Empfindlichkeit der Oberfläche. Nicht nur Pflegeöl, sondern auch andere Flüssigkeiten ziehen schneller ein und lassen sich schwieriger entfernen. Der Alltag hinterlässt hier deutlich stärkere Spuren, was von manchen Menschen durchaus geschätzt und gewünscht wird. Alles in allem: ein Holz mit ganz eigenem Charakter.
 
 

Das Holz

       

Das Holz

Die Stileiche hat einen gelblichweißen Splint und einen hell-braunen bis gelblich-braunen Kern. Die in ihrer Länge geschnittenen Poren erscheinen deutlich als dunkle Ritze und geben dem Werkstoff seine charakteristische, belebte Oberfläche.
 
       
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